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Nach Mayr hängt fast jede dauerhafte Veränderung der Körperhaltung, die
nicht angeboren oder durch Verletzung entstanden ist, damit zusammen, dass
der Patient seinen Bauchraum vergrößern möchte, damit sein gestörter Darm
dort mehr Platz erhält.
Denn fast jede chronische Störung im Darm benötigt
einen größeren Raumbedarf. Der Patient muss sich nicht krank fühlen oder
krank aussehen. Er denkt , er sei gesund.
Doch für Dr.med. F.X.Mayr war
jede Abweichung von der Normhaltung ein Hinweis auf eine Darmstörung. In
dieser Beobachtung fielen ihm schliesslich
auch die kranken Körperhaltungen auf wie die Entenhaltung (das Becken ist
stark nach hinten gekippt), die lässige Haltung (leichter Rundrücken-häufig
schlaffer herunterhängender Darm). (siehe auch unser Bild!)

Jede Haltung ist einem bestimmten Störungstyp des
Darmes und damit des gesamten Menschen zuzuordnen und durch Behandlung zu
korrigieren. Hier war Mayr der
Arzt, der die Körperhaltungen nicht allein dem Rücken, sondern auch einem
anderen Körpersystem, nämlich den Darm zuordnen konnte.
Mayr entwickelte schliesslich eine derart feine Differenzierung der
verschiedenen Untersuchungszeichen, dass der geschulte F.X.Mayr -Arzt allein
aus dieser Bauch-und Haltungsberuteilung
Rückschlüsse auf den gesamten Geundheitszustand ablesen kann. Weitere
Kriterien sind der Tonusgriff des Gesichtes und die Beurteilung von Augen
und Haaren zum Beispiel.

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